Gelsemiaceae
Carolina-Jasmin Pflegeguide
Gelsemium sempervirens
Gelsemium sempervirens ist eine immergrüne bis halbimmergrüne, windende Kletterpflanze, die an ihren glänzenden, lanzettförmigen Blättern und zahlreichen duftenden, trompetenförmigen gelben Blüten zu erkennen ist. Sie wird häufig an Spalieren, Zäunen und Bögen gezogen. Trotz der Bezeichnung Jasmin handelt es sich nicht um einen echten Jasmin der Gattung Jasminum, und alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig.
Galerie ansehenPflegeübersicht
Licht
Volle Sonne bis Halbschatten; die Blüte ist bei mindestens 6 Stunden direkter Sonneneinstrahlung am üppigsten.
Follow species light needs for best growth.
Wasser
Während der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach immer dann, wenn die oberen 3–5 cm der Erde trocken sind. Dauerhaft staunasse Erde vermeiden.
Adjust watering to pot size and season.
Temperatur
Gedeiht am besten bei 10–29 °C und verträgt nach dem Anwachsen in der Regel kurzzeitigen Frost.
Avoid sudden temperature swings.
Luftfeuchtigkeit
Eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Freien ist geeignet; eine gute Luftzirkulation hilft, Pilzerkrankungen vorzubeugen.
Match humidity to the plant’s native climate when possible.
Erde
Well-draining mix
Use a mix suited to the species (cactus, tropical, etc.).
Haustierfreundlich
Nein. Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr für Katzen, Hunde, Pferde und andere Tiere hochgiftig.
Bei Verzehr hochgiftig; der Pflanzensaft kann empfindliche Haut reizen
Ausführliche Pflegehinweise
Licht und Standort
Für einen besonders dichten Wuchs und eine üppige Blüte in voller Sonne pflanzen. Halbschatten wird insbesondere in heißen Klimazonen vertragen, doch tiefer Schatten führt zu weniger Blüten und einem lockereren, vergeilten Wuchs.
Bewässerung
Den Wurzelbereich während der ersten Wachstumsperiode gleichmäßig feucht halten. Nach dem Anwachsen die oberen 3–5 cm der Erde zwischen gründlichen Wassergaben trocknen lassen. Bei kühlem Wetter weniger gießen und einen Kübel niemals im Wasser stehen lassen.
Erde und Drainage
Fruchtbare, gut durchlässige, leicht saure bis neutrale Erde verwenden. Für Kübel eignet sich eine hochwertige Blumenerde, die mit grober Rinde oder Perlit angereichert ist; außerdem müssen die Abzugslöcher des Topfes frei sein.
Düngung
Im zeitigen Frühjahr einen ausgewogenen Langzeitdünger gemäß der Dosierungsangabe des Produkts ausbringen. Übermäßig viel Stickstoff vermeiden, da dieser das Blatt- und Triebwachstum auf Kosten der Blüten fördert.
Erziehung und Rückschnitt
Ein stabiles Spalier, einen Zaun oder einen Bogen bereitstellen und junge Triebe locker daran entlangführen. Unmittelbar nach der Hauptblüte im Frühjahr zurückschneiden, um die Größe zu kontrollieren, verhedderte oder beschädigte Triebe zu entfernen und die Verzweigung zu fördern, ohne die nächste Blüte zu beeinträchtigen.
Kübel- und Winterpflege
Einen großen, standfesten Kübel verwenden, da ausgewachsene Kletterpflanzen kopflastig werden. Im Kübel wachsende Wurzeln vor länger anhaltendem starkem Frost schützen und die Pflanze an einen hellen, kühlen, geschützten Standort bringen, wenn die Wintertemperaturen ihre Kältetoleranz unterschreiten.
So gelingt die Vermehrung
- 1
Einen Steckling schneiden
Im späten Frühjahr oder Sommer einen gesunden, nicht blühenden Trieb auswählen und direkt unterhalb eines Knotens ein 10–15 cm langes Stück abschneiden. Handschuhe tragen und den Steckling von Kindern und Tieren fernhalten.
- 2
Den Trieb vorbereiten
Die Blätter von der unteren Hälfte entfernen, zwei oder drei Blätter nahe der Spitze stehen lassen und das Schnittende bei Bedarf in Bewurzelungshormon tauchen.
- 3
In feuchtem Substrat bewurzeln
Den Steckling in eine sterile, gut durchlässige Mischung aus Perlit und Torf oder Kokosfasern stecken. Warm, bei hoher Luftfeuchtigkeit und in hellem, indirektem Licht halten und dabei für eine leichte, gleichmäßige Feuchtigkeit sorgen.
- 4
Den bewurzelten Steckling eintopfen
Nach der Wurzelbildung die Luftfeuchtigkeit allmählich reduzieren und den Steckling in einen kleinen Topf mit gut durchlässigem Substrat umpflanzen. Die junge Kletterpflanze über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen an stärkeres Licht gewöhnen.
- 5
Vermehrung durch Absenker
Alternativ einen biegsamen Trieb zum Boden herunterbiegen, die Unterseite an einem Knoten leicht anritzen, dort fixieren und diesen Abschnitt mit Erde bedecken. Von der Mutterpflanze trennen, sobald sich ein kräftiges Wurzelsystem gebildet hat.
Häufige Probleme und Lösungen

Schwache Blüte
CommonZu viel Schatten, übermäßig viel Stickstoff, ein starker Rückschnitt zum falschen Zeitpunkt oder ein noch zu kleines Wurzelsystem können die Blütenbildung verringern.
Was zu tun ist:
- Nach Möglichkeit mindestens 6 Stunden direkte Sonneneinstrahlung gewährleisten.
- Einen ausgewogenen Dünger statt eines stark stickstoffhaltigen Produkts verwenden.
- Direkt nach der Blüte statt spät in der Saison zurückschneiden.
- Neu gepflanzten Exemplaren ausreichend Zeit zum Anwachsen geben.

Blattläuse und Weiße Fliegen
OccasionalPflanzensaft saugende Insekten können sich an zarten Trieben ansammeln, Blätter verformen und klebrigen Honigtau hinterlassen, auf dem sich Rußtau ansiedeln kann.
Was zu tun ist:
- Leichten Befall mit einem kräftigen Wasserstrahl abspülen.
- Stark befallene Triebspitzen entfernen.
- Insektizide Seife oder Gartenbauöl gemäß Etikett anwenden.
- Nützlinge fördern und unnötige Breitbandpestizide vermeiden.

Wurzelfäule
OccasionalSchlechte Drainage oder chronische Überwässerung können zu gelbem Laub, Welken trotz nasser Erde sowie dunklen, faulenden Wurzeln führen.
Was zu tun ist:
- Die obere Erdschicht vor dem nächsten Gießen trocknen lassen.
- Sicherstellen, dass Kübel ungehindert ablaufen können.
- Verfaulte Wurzeln entfernen und die Pflanze in frisches, lockeres Substrat umtopfen.
- Die Drainage rund um ausgepflanzte Exemplare verbessern.

Blattfleckenkrankheit
RarePilz- oder bakterienbedingte Blattflecken können entstehen, wenn das Laub lange feucht bleibt und die Luftzirkulation schlecht ist.
Was zu tun ist:
- Stark befallene Blätter entfernen und entsorgen.
- Auf Bodenhöhe statt über das Laub gießen.
- Dicht stehende Triebe auslichten, um die Luftzirkulation zu verbessern.
- Schnittwerkzeuge zwischen verschiedenen Pflanzen desinfizieren.
Informationen zur Giftigkeit und Sicherheit
Haustiere
ToxicAlle Pflanzenteile sind für Katzen, Hunde, Pferde und Nutztiere hochgiftig. Schon der Verzehr einer kleinen Menge kann schwere neurologische, kardiovaskuläre oder respiratorische Folgen haben.
Symptome:
- Speichelfluss, Übelkeit oder Erbrechen
- Schwäche, Zittern oder Krampfanfälle
- Unregelmäßiger Herzschlag
- Atembeschwerden oder Kollaps
Was zu tun ist:
- Den Zugang zur Pflanze und zu herabgefallenem Pflanzenmaterial verhindern.
- Sofort einen Tierarzt oder tiermedizinischen Giftnotruf kontaktieren.
- Kein Erbrechen herbeiführen, sofern dies nicht von einer Fachkraft angeordnet wird.
- Eine Pflanzenprobe oder ein Foto zur Identifizierung mitbringen.
Kinder/Menschen
ToxicDie Pflanze enthält hochwirksame Alkaloide und darf keinesfalls verzehrt werden. Die Blüten können mit essbarem Geißblatt verwechselt werden, und eine Einnahme kann lebensbedrohlich sein.
Symptome:
- Übelkeit, Erbrechen oder Bauchbeschwerden
- Schwindel, Schwäche oder Verwirrtheit
- Sehstörungen oder Beeinträchtigung der Muskelfunktion
- Atembeschwerden oder Bewusstlosigkeit
Was zu tun ist:
- Pflanzenmaterial aus dem Mund entfernen und diesen vorsichtig ausspülen.
- Sofort eine Giftnotrufzentrale oder den medizinischen Notdienst kontaktieren.
- Kein Erbrechen herbeiführen, sofern dies nicht ausdrücklich angeordnet wird.
- Blüten und Schnittgut außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Handhabung
CautionGewöhnlicher Hautkontakt ist weniger gefährlich als der Verzehr, doch der Pflanzensaft kann Haut oder Augen reizen. Besonders beim Rückschnitt ist eine vorsichtige Handhabung wichtig.
Mögliche Auswirkungen:
- Hautrötung oder -reizung
- Augenreizung nach Kontakt mit Pflanzensaft
- Unbeabsichtigte Übertragung von den Händen zum Mund
Sicherheitsmaßnahmen:
- Beim Rückschnitt Handschuhe und langärmelige Kleidung tragen.
- Anschließend Hände und Werkzeuge gründlich reinigen.
- Während der Handhabung Gesicht und Augen nicht berühren.
- Schnittgut in Säcke füllen und von Kindern und Tieren fernhalten.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich Carolina-Jasmin gießen?
Während der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach immer dann, wenn die oberen 3–5 cm der Erde trocken sind. Dauerhaft staunasse Erde vermeiden.. Adjust watering to pot size and season.
Welches Licht braucht Carolina-Jasmin?
Volle Sonne bis Halbschatten; die Blüte ist bei mindestens 6 Stunden direkter Sonneneinstrahlung am üppigsten.. Follow species light needs for best growth.
Ist Carolina-Jasmin giftig für Haustiere?
Nein. Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr für Katzen, Hunde, Pferde und andere Tiere hochgiftig.. Bei Verzehr hochgiftig; der Pflanzensaft kann empfindliche Haut reizen
Wie vermehre ich Carolina-Jasmin?
Einen Steckling schneiden: Im späten Frühjahr oder Sommer einen gesunden, nicht blühenden Trieb auswählen und direkt unterhalb eines Knotens ein 10–15 cm langes Stück abschneiden. Handschuhe tragen und den Steckling von Kindern und Tieren fernhalten.
Welche häufigen Probleme gibt es bei Carolina-Jasmin?
Schwache Blüte. Zu viel Schatten, übermäßig viel Stickstoff, ein starker Rückschnitt zum falschen Zeitpunkt oder ein noch zu kleines Wurzelsystem können die Blütenbildung verringern.
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