Wunderblumengewächse
Drillingsblume Pflegeguide
Bougainvillea glabra
Bougainvillea glabra ist ein dorniger, verholzender, immergrüner oder halbimmergrüner Kletterstrauch. Sie wird wegen ihrer leuchtenden, papierartigen Hochblätter geschätzt, die kleine, unscheinbare Blüten umgeben. Das Bild zeigt ihre charakteristischen eiförmigen Blätter, rötlichen verholzten Triebe und scharfen Dornen; Blüten oder Hochblätter, die eine eindeutige Bestätigung ermöglichen würden, sind jedoch nicht vorhanden.
Galerie ansehenPflegeübersicht
Licht
Mindestens 6 Stunden volle Sonne täglich bieten. Starkes direktes Licht fördert einen kompakten Wuchs und eine reiche Blüte.
Follow species light needs for best growth.
Wasser
Gründlich gießen und anschließend die obere Erdschicht vor dem nächsten Gießen abtrocknen lassen. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenperioden und blühen schlecht, wenn sie ständig nass stehen.
Adjust watering to pot size and season.
Temperatur
Am besten bei 18–32 °C. Vor Frost und länger anhaltenden Temperaturen unter etwa 7 °C schützen.
Avoid sudden temperature swings.
Luftfeuchtigkeit
Eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Freien oder in Wohnräumen ist geeignet. Eine gute Luftzirkulation hilft, Pilzkrankheiten vorzubeugen.
Match humidity to the plant’s native climate when possible.
Erde
Well-draining mix
Use a mix suited to the species (cactus, tropical, etc.).
Haustierfreundlich
Bei Haustieren ist Vorsicht geboten. Das Verschlucken kann leichte Verdauungsbeschwerden verursachen, während die Dornen zu Verletzungen führen können.
Gilt bei Verzehr allgemein als leicht giftig oder reizend; der Pflanzensaft kann die Haut reizen, und scharfe Dornen können Stichwunden verursachen
Ausführliche Pflegehinweise
Licht
Die Pflanze an den sonnigsten verfügbaren Standort stellen, idealerweise mit täglich 6–8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung. Zu wenig Licht führt zu langen, stark beblätterten Trieben mit wenigen farbigen Hochblättern.
Gießen
Gründlich gießen, bis überschüssiges Wasser abläuft, und dann warten, bis die oberen mehreren Zentimeter der Erde trocken sind. Während kühler oder ruhender Phasen weniger gießen und einen Topf niemals im Wasser stehen lassen.
Erde und Drainage
Eine nährstoffreiche, aber sehr durchlässige Mischung verwenden, beispielsweise mit grobem Sand, Perlit oder feiner Rinde verbesserte Blumenerde. Ein leicht saurer bis neutraler Boden ist geeignet, und Pflanzgefäße müssen freie Abzugslöcher haben.
Düngung
Während des aktiven Wachstums alle 3–4 Wochen einen ausgewogenen oder blütenfördernden Dünger in reduzierter Konzentration anwenden. Übermäßig viel Stickstoff vermeiden, da er das Blattwachstum auf Kosten der Blüte fördert.
Schnitt und Stütze
Nach einer Blühphase zurückschneiden, um die Größe zu kontrollieren, schwaches oder abgestorbenes Holz zu entfernen und die Verzweigung anzuregen. Lange Triebe locker an einer stabilen Stütze befestigen und wegen der scharfen Dornen dicke Handschuhe tragen.
Winterschutz
Kübelpflanzen vor Einsetzen kalter Witterung an einen hellen, frostfreien Ort bringen. In Grenzklimazonen die Wurzeln mit Mulch schützen und bei langsamem Wachstum weniger gießen.
So gelingt die Vermehrung
- 1
Steckling auswählen
Während der warmen aktiven Wachstumsphase einen gesunden, etwa 10–15 cm langen halbverholzten Triebabschnitt mit mehreren Knoten schneiden. Handschuhe tragen und saubere Schnittwerkzeuge verwenden.
- 2
Trieb vorbereiten
Die Blätter von der unteren Hälfte entfernen und nur einige obere Blätter belassen. Den unteren Schnitt direkt unterhalb eines Knotens setzen und nach Wunsch Bewurzelungshormon auftragen.
- 3
In ein poröses Substrat pflanzen
Den Steckling in eine feuchte, sterile Mischung aus Perlit und Torf oder Kokosfaser stecken. Mindestens einen Knoten unter der Oberfläche halten und sicherstellen, dass das Gefäß ungehindert abläuft.
- 4
Bewurzelungsbedingungen aufrechterhalten
Den Steckling bei mäßiger Luftfeuchtigkeit warm und in hellem, indirektem Licht halten. Eine leichte, gleichmäßige Feuchtigkeit bewahren, ohne das Substrat zu durchnässen; die Bewurzelung kann mehrere Wochen dauern.
- 5
Schrittweise eintopfen
Sobald sich Wurzeln und neuer Austrieb entwickelt haben, den Steckling vorsichtig in gut durchlässige Blumenerde umsetzen. Nach und nach an stärkeres Sonnenlicht gewöhnen, um Blattverbrennungen zu vermeiden.
Häufige Probleme und Lösungen

Fraßschäden durch Insekten
CommonUnregelmäßige Löcher und fehlendes Blattgewebe, wie auf dem Bild zu sehen, können durch Raupen, Käfer, Heuschrecken oder Bougainvillea-Spannerraupen verursacht werden.
Was zu tun ist:
- Beide Seiten der Blätter und die Triebe kontrollieren, besonders nach Einbruch der Dunkelheit.
- Sichtbare Schädlinge, wenn praktikabel, von Hand entfernen.
- Bei anhaltenden Schäden Insektizidseife oder ein geeignetes biologisches Raupenbekämpfungsmittel einsetzen.
- Stark beschädigte Blätter entfernen, dabei jedoch genügend gesundes Laub für das Wachstum belassen.

Wenige Blüten oder farbige Hochblätter
CommonZu viel Schatten, häufiges Gießen, starke Stickstoffdüngung oder wiederholter Rückschnitt können das Blattwachstum anstelle der Blüte fördern.
Was zu tun ist:
- Die direkte Sonneneinstrahlung auf mindestens 6 Stunden täglich erhöhen.
- Die Erde zwischen den Wassergaben mäßig abtrocknen lassen.
- Stickstoffreichen Dünger reduzieren.
- Direkt nach der Blüte zurückschneiden statt fortlaufend.

Wurzelfäule
OccasionalStändig nasse Erde kann Vergilbung, Welken, Blattfall, dunkle Wurzeln und das Absterben von Trieben verursachen.
Was zu tun ist:
- Nicht mehr gießen, bis die obere Erdschicht getrocknet ist.
- Die Drainage verbessern und stehendes Wasser aus Untersetzern entfernen.
- Verfaulte Wurzeln zurückschneiden und die Pflanze bei Bedarf in frische, poröse Erde umtopfen.
- Ein sauberes Gefäß mit ausreichenden Abzugslöchern verwenden.

Saftsaugende Schädlinge
OccasionalBlattläuse, Weiße Fliegen, Wollläuse und Schildläuse können deformiertes Wachstum, klebrige Rückstände oder vergilbte Blätter verursachen.
Was zu tun ist:
- Befallene Kübelpflanzen isolieren.
- Leichten Befall mit Wasser abspülen.
- Insektizidseife oder Gartenbauöl entsprechend der Gebrauchsanweisung anwenden.
- Die Behandlung bei Bedarf wiederholen und Ameisen bekämpfen, die saftsaugende Schädlinge schützen.

Kälteschäden
RareFrost oder länger anhaltende Kälte kann Blätter und zarte Triebe schwarz werden lassen und zu plötzlichem Blattverlust führen.
Was zu tun ist:
- Töpfe vor Frost ins Haus bringen.
- Pflanzen im Freien während kurzer Kälteperioden abdecken.
- Mit dem Entfernen beschädigten Holzes warten, bis keine Frostgefahr mehr besteht.
- Kältegestresste Pflanzen etwas trockener halten, bis das Wachstum wieder einsetzt.
Informationen zur Giftigkeit und Sicherheit
Haustiere
CautionBougainvillea wird gewöhnlich nicht mit schweren Vergiftungen in Verbindung gebracht, doch das Kauen daran kann leichte Magen-Darm-Reizungen verursachen, und ihre Dornen können Maul, Augen oder Pfoten verletzen.
Symptome:
- Speichelfluss
- Erbrechen oder Durchfall
- Reizung im Maul
- Stichwunden oder Augenverletzungen
Was zu tun ist:
- Pflanzenmaterial aus dem Maul entfernen.
- Betroffene Haut oder das Maul vorsichtig mit Wasser abspülen.
- Bei anhaltenden Symptomen oder einer Augenverletzung eine Tierärztin oder einen Tierarzt kontaktieren.
- Die Pflanze außer Reichweite und fern von Laufwegen der Haustiere halten.
Kinder/Menschen
CautionDas Verschlucken kann leichte Verdauungsbeschwerden verursachen. Die Hauptgefahr besteht in Verletzungen durch scharfe Dornen, insbesondere an Haut und Augen.
Symptome:
- Reizung von Mund oder Magen
- Übelkeit
- Kratzer oder Stichwunden der Haut
- Augenreizung nach Kontakt
Was zu tun ist:
- Den Mund ausspülen und eine kleine Menge Wasser anbieten.
- Kein Erbrechen herbeiführen.
- Stichwunden umgehend reinigen.
- Bei Aufnahme einer größeren Menge, anhaltenden Symptomen oder Augenverletzungen ärztlichen Rat einholen.
Handhabung
CautionDer Pflanzensaft kann empfindliche Haut reizen, und die verholzten Triebe tragen scharfe Dornen, die tiefe Kratzer oder Stichwunden verursachen können.
Risiken:
- Hautreizung durch Pflanzensaft
- Kratzer und Stichwunden
- Augenverletzung durch zurückschnellende Zweige
- Mögliche Infektion ungereinigter Wunden
Vorsichtsmaßnahmen:
- Beim Schneiden dicke Handschuhe, lange Ärmel und Augenschutz tragen.
- Saubere, scharfe Werkzeuge verwenden und lange Triebe vor dem Schneiden sichern.
- Betroffene Haut mit Wasser und Seife waschen.
- Stichwunden reinigen und auf Rötung oder Schwellung beobachten.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich Drillingsblume gießen?
Gründlich gießen und anschließend die obere Erdschicht vor dem nächsten Gießen abtrocknen lassen. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenperioden und blühen schlecht, wenn sie ständig nass stehen.. Adjust watering to pot size and season.
Welches Licht braucht Drillingsblume?
Mindestens 6 Stunden volle Sonne täglich bieten. Starkes direktes Licht fördert einen kompakten Wuchs und eine reiche Blüte.. Follow species light needs for best growth.
Ist Drillingsblume giftig für Haustiere?
Bei Haustieren ist Vorsicht geboten. Das Verschlucken kann leichte Verdauungsbeschwerden verursachen, während die Dornen zu Verletzungen führen können.. Gilt bei Verzehr allgemein als leicht giftig oder reizend; der Pflanzensaft kann die Haut reizen, und scharfe Dornen können Stichwunden verursachen
Wie vermehre ich Drillingsblume?
Steckling auswählen: Während der warmen aktiven Wachstumsphase einen gesunden, etwa 10–15 cm langen halbverholzten Triebabschnitt mit mehreren Knoten schneiden. Handschuhe tragen und saubere Schnittwerkzeuge verwenden.
Welche häufigen Probleme gibt es bei Drillingsblume?
Fraßschäden durch Insekten. Unregelmäßige Löcher und fehlendes Blattgewebe, wie auf dem Bild zu sehen, können durch Raupen, Käfer, Heuschrecken oder Bougainvillea-Spannerraupen verursacht werden.
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